Jahresbericht 2015

Ende Januar 2015 traf unser zweiter Container-Transport in Douala ein. Die Zollformalitäten gingen dieses Mal zügiger von statten, sodass er Anfang März im Krankenhaus „du bon secours“ in Yaoundé eintraf. Die stationäre Röntgenanlage, die wir mitgeschickt hatten, wurde zeitnah montiert und funktioniert sehr gut. Das mobile Röntgen-Gerät (C-Bogen) funktionierte leider nicht. Wir vermuten, dass es beim Transport beschädigt wurde. Leider bekommen wir keine Ersatzteile mehr für das Gerät.


Im Mai war Tina Breternitz, die in Kamerun auch gerne ein Projekt starten möchte, in Yaoundé und hat auch unser Krankenhaus besucht. Dr. René Essomba führte sie stolz durch seine Klinik und sie war begeistert vom Zustand des Hauses.


Im Laufe des Jahres hatten Uwe Lingner, Angelika Schorn und Philipp Sprenger die tolle Idee, bei ihren Geburtstagsfeiern auf Geschenke zu verzichten und dafür Geld für unser Projekt zu sammeln. Es kamen so mehrere Tausend EURO zusammen, die wir für unsere Patenschaften sehr gut gebrauchen konnten. An dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank.


Wir waren mit unserem Verein auf zwei Flohmärkten vertreten. Im Frühjahr plante Maike Schorn im Rahmen eines Schulprojekts einen Flohmarkt- und Informationsstand für Bon Secours. Mit einem Rollup, sowie einer Infomappe konnten sich Interessierte über unser
Projekt informieren und zusätzlich wurden Sachen zugunsten des Vereins verkauft. Im Spätsommer waren wir dann noch einmal mit unserem Infostand auf einem Dorf-Flohmarkt in Esch vertreten.

 

Angelika Schorn, Monika Fritz, Connie Danckwortt und Elisabeth Mönch bastelten mit viel Liebe und Aufwand kleine „Give-aways“, die wir den Leuten an unserem Info-Stand mitgaben. Der Inhalt bestand aus einer Kerze, einem Teebeutel, einem Keks, sowie einem Flyer vom Verein. Es wurde auch eine Gebrauchsanweisung beigelegt:

  • Handy ausschalten
  • Tee zubereiten
  • Kerze anzünden
  • Beine hochlegen
  • Flyer lesen
  • Keks und Tee genießen

Eine tolle Idee, weil sehr persönlich und selbst gebastelt.


Über unsere Homepage ist Carmen Bassitta auf unseren Verein aufmerksam geworden und hat sich mit uns in Verbindung gesetzt. Ihre Tochter Alina Berendsen arbeitet seit einigen Monaten als Entwicklungshelferin in Yaoundé. Wir haben uns mit ihr in Verbindung gesetzt
und sie hat Interesse daran gezeigt, unseren Verein zu unterstützen. Sie möchte sich mit Dr. René Essomba mal zusammensetzen und überlegen, inwieweit sie unser Projekt unten in Kamerun unterstützen kann. Ich bin sehr gespannt.


Wir haben von einem Kölner Krankenhaus einen kompletten Arthroskopie-Turm als Spende erhalten. Wir mussten lediglich einen Shaver kaufen. Dr. René Essomba ist somit einer der wenigen Ärzte in Kamerun, die arthroskopisch arbeiten können. Darüber hinaus haben wir
noch viele Sachen gespendet bekommen, so z.B. Krankenhauskleidung aus Luxemburg, Ultraschallgeräte von einem Bonner Krankenhaus, Kühlschränke von einer Wohnanlage in Köln, Patientenlifter, Rollstühle und Rollatoren von einem Altenheim in Köln.

 

Am 09.12. haben wir unseren 3. Container gepackt. Neben dem Wagen, den wir zwischenzeitlich zum Krankentransporter umgebaut haben (mit Blaulicht und Sirene) und den Sachen für unser Krankenhaus nehmen wir dieses Mal einige Paletten mit Hilfsgütern für die Manna Eye Clinic von Frau Dr. Herz, für das Hopital Protestant in Nkongsamba und für das Achaeyehospital in Bafoussam mit. Dank der guten Organisation und Caleb Songsare, der den Transport für uns durchführt und der mit zwei Helfern auch vor Ort war, klappte das Packen des Containers wirklich gut und wir bekamen alles rein.


Das Thema „Spenden generieren“ ist nach wie vor ein großes Problem für uns. Wir haben aus diesem Grund bereits einige Gespräche mit Florian Köster geführt, der in diesem Bereich tätig ist. Er war von unserem Projekt so begeistert, dass er sich bereit erklärt hat, für unser Projekt kleine Filme zu produzieren, in denen unser Verein vorgestellt wird und auch die Vorgehensweise bezüglich der Patenschaften. Diese Filme wollen wir dann auf unserer Homepage und auf Plattformen, wie youtube und facebook veröffentlichen. Es ist ein sehr
spannendes Thema und ich bin gespannt, was dabei rauskommt. An dieser Stelle schon mal ein ganz großes Dankeschön an Florian, der mit viel Elan und Kreativität an das Thema rangeht.


Martina Meilwes arbeitet schon seit einiger Zeit ganz fleißig an unserer neuen Homepage. Sie ist seit letzter Woche im Netz. Sie ist einfacher strukturiert und soll dem Betrachter einen besseren und schnelleren Überblick über unser Projekt geben. Auch Martina möchte ich einen besonderen Dank aussprechen, da sie das ganze Jahr über unser Projekt mit sehr viel Engagement betreut und unterstützt hat.

 

Dr. René Essomba wird dieses Jahr voraussichtlich 12-13 Patienten kostenlos operieren. Wir suchen für viele Patienten noch Paten.


Mit unserem dritten Container-Transport nach Kamerun haben wir einen sehr positiven und runden Abschluss für das Jahr 2015.

Wir wünschen uns, dass das Jahr 2016 ebenso erfolgreich wird.

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