Bon Secours Kamerun - Neuigkeiten

Dr. René Essomba hat uns die Abschlussberichte von einigen Patienten geschickt, die von ihm erfolgreich operiert wurden und die zwischenzeitlich entlassen werden konnten. Für die Behandlungskosten ist der Verein in Vorleistung getreten und wir suchen dringend Leute, die bereit sind, eine Patenschaft oder eine Teil-Patenschaft für die Behandlungskosten dieser Patienten zu übernehmen:

Hamadou A., ein 64-jähriger Imam einer kleinen Moschee hat kein eigenes Einkommen und lebt nur von Spenden. Er muss 10 Kinder, 6 Enkelkinder und 2 Witwen versorgen. Bereits vor zwei Jahren hat er einen Leistenbruch erlitten, der nicht operiert wurde, weil kein Geld da war. Er konnte sich kaum noch bücken und selbst das Knien beim Beten ging nur mit großen Schmerzen.
Dank der Operation von Dr. Essomba ist er jetzt schmerzfrei. Er sagte, dass "Bon Secours" Gottes Segen sei und er schickt ein "grand merci" an Alle.

Francine N., eine 22-jährige gelernte Friseurin litt seit 1 1/2 Jahren an starken Knieschmerzen. Sie konnte nicht mehr längere Zeit stehen und konnte deshalb ihren Beruf nicht ausüben. Sie lebt mit einer Schwester und 2 kleinen Brüdern, da die Eltern schon früh gestorben sind.
Nach der Operation musste das Knie noch einige Male punktiert werden, mittlerweile kann sie es aber wieder normal belasten. Sie wusste nicht, wie sie sich bei "Bon Secours" bedanken sollte. Sie hat Dr. Essomba angeboten, Patienten von Bon Secours kostenlos im Krankenhaus zu frisieren. Ein toller Vorschlag, finden wir!

Felix E., ein 50-jähriger Vater von 6 Kindern arbeitet als Chauffeur. Neben seinen Kindern versorgt er noch 5 Enkelkinder, da die Töchter arbeitslos sind. Er litt an einem faustgroßen Lipom an der rechten Gesäss-Hälfte. Er
konnte seinen Beruf kaum noch ausüben, da die Geschwulst so groß war, dass er nicht mehr richtig sitzen konnte. Der Heilungsverlauf nach der Operation war problemlos und ging schnell. Nach 2 Wochen konnte er seinen Job als Fahrer wieder aufnehmen. Er sagte, es sei eine große Freude, dass er wieder richtig sitzen könne und auch wieder mit kurzer Hose rausgehen könne, ohne dass Leute irgendwelche dummen Kommentare abgeben. Er sagte, "Bon Secours" solle weiter Menschen in Not helfen. Gott soll Dr. Essomba und das ganze Vereins-Team schützen und segnen.

Wie man aus den Berichten sehen kann, ist die Arbeitslosigkeit in Kamerun sehr hoch. Unseres Wissens nach liegt sie bei über 50%. So kommt es, dass oftmals Menschen sehr viele Familienmitglieder ernähren müssen und wenn sie dann noch krank werden, ist die Not natürlich sehr groß.

Wir wünschen Allen eine gute Zeit. Bei dem tollen Wetter lebt man doch so richtig auf.

Schöne Grüße aus Meckenheim

Georg Schorn