Bon Secours Kamerun - Jahresrückblick

Das Jahr 2014 war für unseren Verein sehr erfolgreich.

Liebe Freunde von Bon Secours Kamerun,

Das Jahr 2014 war für unseren Verein sehr erfolgreich.

Wir haben viele Sachspenden erhalten (u.a. ein stationäres und ein mobiles Röntgengerät). Diese Sachen konnten zusammen mit den Geräten und dem Mobiliar, das wir beim letzten Transport nicht mitbekommen hatten, im November diesen Jahres in einen Container gepackt und auf die Reise nach Kamerun geschickt werden. Nach letzten Meldungen soll der Container am 19. Januar in im Hafen von Douala ankommen. Wir hoffen, dass die Zollformalitäten dieses Mal problemloser und schneller gemacht werden können.

Dank der Spenden, die wir erhalten haben, konnten letztes Jahr insgesamt 12 Patienten operiert werden.

Cyril B. ist einer dieser Patienten. Der 62-jährige Vater von 8 Kindern wurde im Mai 2014 von einem Auto angefahren, der Fahrer beging Fahrerflucht. Bei dem Unfall brach sein rechter Oberarm und stand in einem 30° Winkel ab. Da er kein Geld hatte und der Wunderheiler des Dorfes ihm nicht helfen konnte, blieb der Bruch unbehandelt und Cyril B. hatte permanent unerträgliche Schmerzen. Er konnte nicht mehr arbeiten, dadurch konnten seine Kinder nicht mehr zur Schule gehen und er war total verzweifelt. Cyril B. wurde mit Eurer Hilfe erfolgreich operiert. Er sagte bei der Entlassung, er wolle seinen Freunden und Engeln aus Deutschland danken und sei sehr traurig, dass Deutschland so weit weg sei, da er sich gerne bei seinen Schutzengeln mit einem Fest in seinem Heimatdorf bedankt hätte.

Solche Schicksale und die Tatsache, dass wir diesen Menschen helfen können, ist für uns Antrieb genug, weiter zu arbeiten.

Dies ist allerdings nur möglich, wenn Ihr uns weiter unterstützt.

Für dieses Jahr haben wir uns vorgenommen, im Bereich Öffentlichkeitsarbeit mehr zu tun. Ich bin davon überzeugt, dass viele Menschen gerne Geld spenden, wenn Sie wissen, dass sie mit dieser Geldspende dazu beitragen können, dass ein ganz bestimmter Patient medizinisch versorgt werden kann.

Diese Hilfe ist wirklich sehr persönlich. Deshalb ist es wichtig, möglichst viele Menschen zu erreichen und ihnen von unserem Projekt zu erzählen.

Ich appellieren deshalb an Euch, in Euerm Freundes- und Bekanntenkreis für unser Projekt zu werben. Nur so können wir unsere Patenschaften auf Dauer aufrecht erhalten. Gerne senden wir Euch Flyer über das Krankenhaus und über unsere Patenschaften zur Information - auch mehrere Exemplare. Bitte sprecht mich im Bedarfsfall an.

Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen bedanken, die im letzten Jahr ihre Arbeitskraft, Ihre Zeit und Ihr Geld in unser Projekt gesteckt haben. Ohne Eure Hilfe würde Bon Secours Kamerun nicht funktionieren.

 Ich wünsche allen ein gutes neues Jahr.

Schöne Grüße aus Meckenheim

Georg Schorn